Grobplanung

Grobplanung deiner Route

Bei der Grobplanung deiner Route hilft es, Entfernungen und durchschnittliche Reisezeiten zu kalkulieren. So kann man seine Zeit in Namibia optimal planen.

In dieser frühen Phase geht es nur darum, grob abzuschätzen, wie viel Zeit du brauchst, um alles zu sehen, was du sehen möchtest. Wenn du weißt, wie viele Tage du brauchst, dann kannst du den Flug buchen!

Karten helfen bei der Zeitplanung

Google Maps hat eine Funktion, mit der man Entfernungen und Reisezeiten berechnen kann. Du kannst Ortsnamen eingeben oder einfach auf zwei beliebige Punkte auf der Karte klicken. Die Funktion kalkuliert die Entfernung und Reisezeit zwischen ihnen.

Aber Vorsicht! Die angegebenen Reisezeiten sind nicht zu 100% zuverlässig, vor allem bei ungeteerten Straßen.

Eine Alternative ist die Tracks4Africa-Namibia-Karte. Diese Karte zeigt nicht nur die Entfernungen, sondern auch die durchschnittlichen Reisezeiten, die für diese Strecke realistisch sind. Sie ist nicht nur nützlich für die Planung deiner Route, sondern auch, wenn du in Namibia unterwegs bist und kein Internet hast.
 

Genug Zeit einplanen

Bei der Planung der Fahrstrecken solltest du immer etwas Zeitpuffer einplanen. Vor allem in der Regenzeit können Straßenschäden auftreten, die einen Umweg oder langsameres Fahren erfordern.

Auch eine Reifenpanne kann vorkommen und etwas Zeit in Anspruch nehmen. Vor allem weil man bei einer Reifenpanne einen neuen Ersatzreifen kaufen muss.

Zeit für Fotostopps und kleine Abstecher sollte man auch einplanen.

Und letztendlich willst du Urlaub haben und nicht ständig hinter dem Steuer sitzen, auch wenn Fahren in Namibia viel Spaß machen kann!

Wichtig bei der Grobplanung ist es zu überlegen, wie lange du in einer Unterkunft bleiben möchtest, oder genauer gesagt: die optimale Aufenthaltsdauer in einer Unterkunft.

Geht es nur darum, die Fahrt zu unterbrechen, dann reicht natürlich eine Nacht.

Viele Unterkünfte bieten Touren und Aktivitäten an, haben eine schöne Anlage mit Pool oder liegen in der Nähe von den Sehenswürdigkeiten, die auf deiner Liste stehen. Überlege dir vorher also genau, was du in der Umgebung deiner Unterkunft machen möchtest und schätze daran ab, wie viele Nächte du dort verbringen möchtest.

 

Man sollte sich immer fragen: Was bietet mir diese Unterkunft an? Was ist die optimale Dauer in dieser Bleibe?

Es hilft, pro Unterkünft eine Liste der möglichen Aktivitäten, die dich (und deine Gruppe) interessieren pro Unterkunft zu erstellen, auch wenn du nicht alles schaffen wirst.

Hierbei geht es übrigens nicht um eine Planung bis ins Detail. Vielmehr geht es darum die Frage zu beantworten: Wie lange lohnt es sich hier zu übernachten?

 

Zwei "Taktikten"

Bei der Grobplanung gibt es zwei "Taktiken": Entweder du möchtest viel unterwegs sehen (also zwischen den Unterkünften), wofür du aber häufiger die Unterkunft wechseln musst, oder du möchtest länger an einem Ort bleiben und von dort aus Tagesausflüge machen.

Dies kann jedoch dazu führen, dass du mehrmals die gleiche Strecke fährst und insgesamt mehr Zeit im Auto verbringst.

Aber vergiss nie: Es ist dein Urlaub! In deinem Urlaub sollte es kein „muss“ geben!

 

Stelle lieber deine persönlichen Interessen und Wünsche in den Vordergrund, als alles gesehen haben zu müssen.