Namibia - mehr als nur Wüste

Wie musst du dir ein Urlaub in Namibia vorstellen?

 

Namibia besticht durch seine endlose Weiten, seine Tierwelt und seine Vielfalt. Die malerische Sonnenuntergänge, die bizarren Landschaften und die exotischen Tiere hinterlassen bleibende Eindrücke.

 

Namibia ist ein Reiseziel fernab des Massentourismus. Es gibt keine Staus und keine Menschenmassen. Hier findet man stattdessen Ruhe und Entspannung. Und bei einer Selbstfahrerreise bestimmst du den Takt.

 

Als ein friedliches und sicheres Land eignet sich Namibia bestens um es selbstständig zu erkunden.

Ein Land der Wunder

 

Das staubtrockene Land ist trotzdem oft grün, denn die Bäume, die hier in den Savannen wachsen haben lange Wurzeln, die bis zum Grundwasser reichen. Bei ausreichend Regen verwandelt sich das Land in ein grünes Paradies, mit einer Vielfalt an Gräsern und Pflanzen. Die trockenen Flussbetten, die die dürren Landschaften durchqueren, verwandeln sich in sprudelnde Flüsse.

 

Hier begegnet man die Überlebenskünstlern der Tierwelt, wie den Nebeltrinker-Käfer, der wie sein Name suggeriert, Flüssigkeit vom kondensierten Nebel bekommt, oder die Oryx-Antilope, die viel Flüssigkeit in ihrem Körper speichern kann. Hier findet man die Welwitschie, eine Wüstenpflanze, deren ältestes Exemplar über 1.500 Jahre alt ist und die ebenfalls Feuchtigkeit aus dem Nebel zieht.

 

Ein Land der Wüsten

Namibias Wüsten locken mit ihren hohen, roten Dünen und dem Sandmeer. Und in der Wüste findet man die skurrilsten Dinge: Oldtimer-Wracks, Schlösser, Geisterstädte, wilde Pferde, Fußabdrücke von Dinosauriern. Und sogar eine Bäckerei.

 

Mehr als nur Sand!

Aber Namibia besteht nicht nur aus Sand. Steinwüste und Halbwüste gibt es hier zu finden, aber auch grüne Regionen und Feuchtgebiete. Die Flüsse, grüne Täler und das üppige Gewächs im Nordosten Namibias stehen im Gegensatz zum restlichen Land.

Natur Pur

Namibias oft kahle aber dennoch schöne Landschaften bieten Raum für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten. Die Tiere kann man beispielsweise im Rahmen eines Besuchs zum Nationalpark Etosha hautnah erleben.

 

Rund 43% der Landfläche stehen unter Schutz. Gefährdete Tierarten wie Spitzmaulnashörner und Geparden sind gesetzlich geschützt. Die Naturschutzpolitik der Regierung hat Erfolge gezeigt – fast die Hälfte der Spitzmaulnashörner und rund ein Drittel der Geparden in freier Wildbahn leben in Namibia.

 

Auch im Meer gibt es unzählige Tierarten: Robben und Delfine, aber auch Meeresvögel sieht man häufig. Zu bestimmten Jahreszeiten gibt es auch Walfische entlang der Küste Namibias zu sehen. Die Vielfalt des Meeres kann man im Rahmen einer Bootstour erleben. Auch die angeblich besten Austern der Welt kann man auf dem Boot probieren.

Ein Land der Kontraste

Hier treffen das heiße Sandmeer auf den kalten Atlantik, der blaue Himmel auf die scheinbar endlose Weiten am Horizont und europäische Kulturen auf eine Vielzahl an afrikanischen Kulturen.

 

Es ist ein kleines Land mit nur 2,5 Millionen Einwohner, aber gleichzeitig auch ein großes Land - 2,5 Mal so groß wie Deutschland. Die einzig offizielle Amtssprache ist Englisch, aber zuhause spricht man eine von 11 anderen Sprachen, unter anderem Deutsch.

Ein Land der Vielfalt

 

Das vielfältige Land bietet nicht nur Natur, sondern auch Kultur. Namibias indigene Völker kann man im Rahmen eines Besuchs zu einem sogenannten „Living Museum“ begegnen. Hier kann man beispielsweise die San-Kultur näher kennenlernen.

 

Auch Spuren alter Kulturen gibt es hier zu finden, beispielsweise die Felsgravuren in Twyfelfontein, die bis zu 6.000 Jahre alt sind.

 

In einigen Hinsichten ist Namibia sehr europäisch geprägt. Hier gibt es erstklassige Hotels und Restaurants, aber auch einfache Pensionen und Imbisse. Es gibt Supermärkte und Fast-Food-Ketten. Hier findest du fast alle Produkte, die du aus Europa kennst, meist in Windhoek und Swakopmund.

 

Die wilhelminische Architektur aus Kolonialzeit ist hier immer noch zu finden, vor allem in Städten wie Lüderitz und Swakopmund. Die meisten Häuser stehen unter Denkmalschutz und einige kann man besichtigen. Zwei Beispiele dafür sind das Haus Goerke in Lüderitz oder das Schloss Duwisib, welche im Süden des Landes vorzufinden sind. Beide Gebäude stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert.